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100 Jahre WINI





Schulmöbel 50er Jahre





Tonmöbel 60er Jahre





WINI Prospekttitel 1968





Schreibmaschinenversenktisch 70er Jahre





Tischsystem WINEA FOCUS (2005)





Tischsystem WINEA Conference (2006)





WINI-Anzeige (2007)
























WINI Logo 1920 bis 1967


















WINI Logo 1968


















WINI Logo 1978


















WINI Logo 1983


















WINI Logo 1989


















WINI Logo 2000


















WINI Logo 2006


WINI

Produkt: Büromöbel
Entstehungsjahr: 1908
Unternehmen: WINI Büromöbel
G. Schmidt GmbH & Co KG
www.wini-mein-buero.de




100 Jahre Möbeldesign


Alles begann 1908: In diesem Jahr gründete der Unternehmer Wilhelm Niemeier in Duingen ein dampfbetriebenes Sägewerk. Heute, 2008, feiert das Unternehmen WINI 100-jähriges Bestehen und zählt längst zu den Top 10 der deutschen Büromöbelhersteller.

In dritten Familiengeneration blickt WINI auf ein ganzes Jahrhundert Tradition in der Holzverarbeitung zurück: Relativ schnell entwickelte sich der einstige Holzhandel unter Firmengründer und Namensgeber Wilhelm Niemeier in den Anfangsjahren zu einem industriellen Großbetrieb. Bereits nach dem ersten Weltkrieg produzierte das Unternehmen neben Sägewerkserzeugnissen, Spezial-Türblättern und Tischlerplatten auch diverse Wohnmöbel. Bis zum zweiten Weltkrieg entstanden Zweigwerke in Drakenburg, Braunschweig, Weenzen und Marienau. In dieser Zeit wuchs die Belegschaft der WINI-Gruppe auf über 1600 Mitarbeitern an. Am heutigen Unternehmensstandort Marienau begann in den Nachkriegsjahren die Fertigung von Schul- und Büromöbeln.


Küchenmöbel für OKAL Fertigbau

Nach seiner Heirat mit Minna Schmidt, der Adoptivtochter Wilhelm Niemeiers, übernahm der Betriebsleiter der Duinger WINI-Werke, Georg Schmidt, 1954 als Geschäftsführer die neu gegründete „WINI-Verkaufsgesellschaft“. 1956 gründete er als selbstständiger Unternehmer auf dem Werksgelände in Marienau die „ITH-Möbelfabrik“. Gut ein Jahrzehnt später erwarb Georg Schmidt schließlich den Markennamen „WINI“ und formte aus den verbliebenen Standorten Drakenburg und Marienau das neue Unternehmen WINI mit Hauptsitz in Marienau. Neben Schul- und Büromöbeln umfasste das Produktspektrum fortan u.a. auch Küchenmöbel – zunächst ausschließlich für den Fertighaushersteller OKAL gefertigt, später auch für jedermann.


Vom Handwerksbetrieb zum Markenhersteller

Mit dem Übergang auf die dritte Unternehmergeneration, Carolina Schmidt-Karsch und ihren Mann Hans F. Karsch, erfolgte ab Ende der 80er Jahre die klare Neuausrichtung von WINI: Durch die Konzentration auf die Produktion von hochwertigen Büromöbeln, die Umsetzung einer konsequenten Corporate Identity und die Einführung der „Fraktalen Fabrik“ nach Prof. Warnecke (Fraunhofer-Gesellschaft) schafften sie die Basis für den anhaltenden Erfolg der Marke WINI.

Die jüngste Fokussierung der Marke WINI vollzog sich zur Orgatec 2006: Auf der internationalen Büromöbel-Fachmesse in Köln präsentierte sich das Unternehmen mit einem neuen Corporate Design. Neben der neuen Hausfarbe Silber/Silbergrau unterstreicht auch das neue Logo mit dem Claim „WINI. MEIN BÜRO“ die Kernkompetenzen des Familienunternehmens: Materialkompetenz in Aluminium und Stahl einerseits, Entwicklungskompetenz für designorientierte, kundenindividuelle Möblierungslösungen andererseits.


Erfolgsfaktor „Fraktale Fabrik“


Die „Fraktale“ Organisation mit flachen Hierarchien und eigenverantwortlich arbeitenden Mitarbeitern ermöglicht dem Unternehmen WINI heute ein flexibles, schnelles Reagieren auf die Wünsche und Anforderungen seiner Kunden. Mit modularen Produktserien, einem eigenständigen Design, individuellen Einrichtungslösungen und umfassenden kundenorientierten Dienstleistungen hat sich WINI als deutscher Markenhersteller etabliert und den Grundstein für stetiges Wachstum gelegt.

Dabei zählt das Unternehmen nicht nur zu den TOP 10 der deutschen Büro- und Objektmöbelbranche: 2001 und 2002 konnte sich der Hersteller auch die TOP 100 der innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands einreihen. Darüber hinaus belegen zahlreiche nationale und internationale Preisnominierungen und Designauszeichnungen - wie der iF design award – den hohen Designanspruch und die hohe Produktqualität von WINI.


Mit steigenden Umsatzzahlen ins Jubiläumsjahr

Ins Jubiläumsjahr 2008 startete der Büromöbelhersteller aus Marienau mit weiterhin steigenden Umsatzzahlen. So verbuchte das Unternehmen 2007 einen Zuwachs von knapp 20% und lag damit weit über dem Durchschnitt der Branche. Gesellschafterin Carolina Schmidt-Karsch ist optimistisch, das Vorjahresergebnis von gut 36 Mio. Euro mit tatkräftiger Unterstützung Ihrer 220 „WINIs“ nochmals zu übertreffen. „Wir wollen uns als flexibles, wendiges und innovatives Unternehmen am Markt positionieren, das im Sinne seiner Kunden ,vor’-denkt und ihnen als zuverlässiger Partner mit individuellen Einrichtungslösungen fürs Büro zur Seite steht.“



100 Jahre kompakt:

Kurzchronik WINI Büromöbel


1908 Wilhelm Niemeier (Wi-Ni), der aus einer Drechslerfamilie stammt, gründet in Duingen die „Wini Holzwarenfabrik“. Der Einsatz von Dampfmaschinen ermöglicht den Einstieg in die industrielle Massenfertigung. 


1914
Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird Wilhelm Niemeier, ebenso wie viele seiner Beschäftigten, zum Militärdienst eingezogen. Bis zur Rückkehr ihres Mannes

1918
übernimmt Lina Niemeier die Leitung des Werkes.


1936
erwirbt Wilhelm Niemeier eine ehemalige Holzverarbeitungsfabrik in Marienau, die in Folge der Wirtschaftskrise

1929 ihren Betrieb einstellen musste. Neben einem Sägewerk und einer Sperrholzfabrik konzentriert man sich am Standort Marienau bereits auf die Produktion von Büromöbeln. Weitere Zweigwerke entstehen in Braunschweig und Drakenburg (Weser).

1945 Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Georg Schmidt Betriebsleiter im WINI-Werk Duingen und lernt hier die Adoptivtochter des Firmengründers Wilhelm Niemeier, Minna Meier, kennen.

1948 Unter der Führung von Wilhelm Niemeiers Neffen Helmut und Gerhard wächst die Firma „Wilhelm Niemeier Nachfolger KG“ in Marienau in der Nachkriegszeit auf eine Größe von über 600 Mitarbeitern heran.

1953 Hochzeit von Minna Meier und Georg Schmidt, der inzwischen auch die Geschäftsführung in der „WINI-Verkaufsgesellschaft“ übernommen hat, einer werksübergreifenden Absatzorganisation. Inzwischen gerät die Marienauer Produktionsfirma in wirtschaftliche Schwierigkeiten.

 

1956 Minna und Georg Schmidt machen sich auf dem Marienauer Werksgelände mit der „ITH-Möbelfabrik“ selbstständig und hauchen dem kränkelnden Industriestandort frisches Leben ein. Neben Büro- und Schulmöbeln werden auch Wohnmöbel, insbesondere Musiktruhen hergestellt.

1963
Für die OKAL-Fertighauswerke in Lauenstein nimmt die ITH-Möbelfabrik die Produktion zugehöriger Einbauküchen auf.

 

1967 Als die Duinger WINI-Gruppe vor dem Konkurs steht, erwirbt Georg Schmidt den Markennamen „WINI“, gründet in Marienau die „WINI-Vertriebsgesellschaft“ und übernimmt neben dem Standort Duingen auch das Zweigwerk in Drakenburg.

1968 Neubau der WINI-Verwaltung in Marienau (heutiger westlicher Trakt des Bürogebäudes).

 

1976 Die Produktion von Schulmöbeln wird eingestellt. Hans F. Karsch tritt als Vertriebsleiter in die Dienste von WINI.

 

1978 Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Marienau und Eröffnung einer eigenen Möbel-Ausstellung mit Küchenstudio. Nach abgeschlossenem Studium der Innenarchitektur übernimmt die Unternehmertochter Carolina die interne und externe Kommunikation bei WINI.

 

1981 Übernahme der „JUWEL Kleinmöbelfabrik“ in Emmerthal. In diesem spezialisierten Werk wird nunmehr die Echtholzfertigung konzentriert.

 

1983 Georg Schmidt feiert seinen 80. Geburtstag. Im gleichen Jahr heiratet Tochter Carolina Hans F. Karsch, der inzwischen in die Geschäftsführung eingetreten ist. Damit beginnt die Ära der dritten Unternehmergeneration und eine zunehmende Designorientierung. Als erstes WINI-Produkt wird das Bürosystem WINEA mit dem iF-Designpreis der Deutschen Industrieform ausgezeichnet.

1986 Georg Schmidt stirbt im Alter von 82 Jahren. Als Gesellschafter übernehmen Carolina Schmidt-Karsch und Hans F. Karsch, gemeinsam mit Seniorchefin Minna Schmidt, die Leitung der WINI-Firmengruppe.

 

1989 Die Produktion von Küchenmöbeln wird eingestellt. In Zusammenarbeit mit CI Consulting, München wird die erste „Corporate Identity“ erstellt: Es entsteht die Bildmarke WINI mit den charakteristischen drei roten Dreiecken – als Symbol für das Zusammenspiel von Mensch, Produkt und Umwelt.

1992 Der Umsatz hat sich durch die Wiedervereinigung in wenigen Jahren verdoppelt und erreicht einen Spitzenwert von 98 Mio. DM. Zur Kapazitätserweiterung wurde bereits ein Jahr zuvor in Marienau eine große neue Produktionshalle fertiggestellt und mit einem Sommerfest eingeweiht.

 

1993 Die Sandsteinhalle, ehemals Säge- und Sperrholzwerk, wird zu einem neuen Seminar- und Ausstellungszentrum mit 1.300 qm Ausstellungsfläche umgebaut. Dabei bleibt die originale Architektur und Substanz als Industriedenkmal erhalten.

1994 Das Zweigwerk in Drakenburg wird geschlossen und die Fertigung am Standort Marienau konzentriert. Mit der „Fraktalen Fabrik“ nach Prof. Warnecke (Fraunhofer-Gesellschaft) wird eine wegweisende Organisationsform eingeführt, die die Flexibilität und Schnelligkeit erheblich erhöht.

1996 Entwicklung des Tischsystems WINEA FAME. Das Management-Tischsystem BRISK erhält den iF-Designpreis.

 

1997 Die Seniorchefin Minna Schmidt stirbt im Alter von 80 Jahren.

 

1998 Das Echtholz-Zweigwerk in Emmerthal wird geschlossen; die Echtholzfertigung wird von spezialisierten Lieferanten übernommen. WINI wird Mitglied im „Rat für Formgebung“ und im Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.). WINEA FAME wird um die Ausstattungsvariante WINEA SELECT erweitert. Als einziges deutsches Produkt wird das Tischsystem WINEA FAME als „besonders ökologisches Produktkonzept“ ausgezeichnet und erhält den Internationalen Designpreis in Tokio.

1999 Auszeichnung von WINEA FAME als „Best New System Product“ durch die Internationale Interior Design Association (IIDA) in Los Angeles. Entwicklung des Tischsystems WINEA EVENT und der mobilen Möbel-Serie WINEA MOTION.


2001
WINI gehört zu den „TOP 100“ innovativsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Auszeichnung wird verliehen für die hervorragende Organisationsstruktur, die ein schnelles Reagieren am Markt zulässt, sowie für innovative Produktsysteme, die durch hohe gestalterische und ökologische Kompetenz gekennzeichnet sind.

 

2002 Entwicklung des Tischsystems WINEA CONVERT. Das zweite Jahr in Folge erhält WINI die Auszeichnung TOP 100 – verliehen für ein konsequentes Change Management, gute betriebswirtschaftliche Kennzahlen und seine Dienstleistungs- und Management-Innovationen. Als eines der wenigen Unternehmen der Büromöbel-Branche wird WINI mit der Umweltplakette „Blauer Engel weil emissionsarm“ ausgezeichnet.

 

2004 Das Vierfuß-Tischsystem WINEA FOCUS wird eingeführt. Nach einer unabhängigen Umfrage des Zeitschrift „markt intern“ bewertet der deutsche Bürofachhandel das Unternehmen WINI als „Besten Fachhandelspartner 2004“. Bei der Befragung zu den Kriterien Preis-/Leistungsverhältnis, Produktqualität, Kulanz und Lieferpünktlichkeit belegt WINI klar Platz eins.


2005
Markteinführung des mobilen Klapptisches TWISTER und des Schranksystems WINEA MATRIX. WINEA FOCUS wird mit dem iF-Product Award 2005 ausgezeichnet und für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006 nominiert, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vergeben wird.

 

2006 Auf der Orgatec präsentiert sich WINI in neu überarbeiteter Corporate Identity. Die Marke „WINI. Mein Büro“, verbunden mit neuem Markenbild und BrandGuide, unterstreicht die klare Positionierung und hebt die Kompetenz in Design, Individualität und Nachhaltigkeit hervor.


2007
Anlässlich der Hausmesse 2007 verabschiedet sich Geschäftsführer Hans F. Karsch aus dem operativen Tagesgeschäft. Im Mittelpunkt der Hausmesse steht das neue Tischsystem WINEA CONFERENCE.


2008
Das Unternehmen feiert seinen 100. Geburtstag.

 


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