


SOS-Kinderdörfer weltweit – Jedem Kind ein liebevolles Zuhause




Eine glückliche Kindheit schenkt Zukunftschancen




Kinder brauchen verlässliche, belastbare Beziehungen




In behüteten, stabilen Lebens- räumen können sich Kinder entfalten




Wirtschaftliche Hilfen in Krisensituationen, Ausbildung, psychologische Unterstützung etc. – Familien profitieren rund um die Kinderdörfer weltweit




Viele Paten begleiten „ihre“ Kinder bis ins Erwachsenen- alter hinein




SOS-Kinderdörfer feiert Geburts- tag mit allen Kindern, Helfern und Unterstützern! 



Wir feiern Geburtstag! Vor 60 Jahren wurde das erste SOS- Kinderdorf in Österreich (Imst) eröffnet!




Unzählige kleine Spenden ermöglichen das erste außereuropäische Kinder- dorf in Südkorea




Drei Jahre nach der Katastrophe stehen in der Tsunami-Region sechs neue Dörfer




SOS-Kinderdörfer sind schon vor Ort wenn Menschen plötzlich Hilfe brauchen

|
|
SOS-Kinderdörfer
Produkt: SOS-Kinderdörfer / Geglückte Kindheit Entstehungsjahr: 1949 Unternehmen: SOS Kinderdörfer weltweit, Ridlerstraße 55, 80339 München, www.sos-kinderdoerfer.de, info@sos-kd.org, Tel.: 089 - 179 14 - 140
DER AUFTRAG: JEDEM KIND EIN LIEBEVOLLES ZUHAUSE
Die Marke SOS-Kinderdörfer dient weltweit als Gütesiegel dafür, dass Kindern ein liebevolles Zuhause und das Aufwachsen in einer Familie und Gemeinschaft ermöglicht werden. Die SOS-Kinderdörfer weltweit setzen sich seit 60 Jahren dafür ein, dass Kinder eine geglückte Kindheit erleben und auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter behutsam begleitet werden. Indem sich die Kinder entsprechend ihrer Individualität zu erfüllten und verantwortungsbewussten jungen Erwachsenen entwickeln können, erhalten sie eine maßgebliche (zweite) Chance für ihre Zukunft.
Die SOS-Kinderdörfer agieren dabei privat und sind konfessionell wie politisch unabhängig. Das Engagement der Organisation erstreckt sich heute international über 132 Länder, wo sich einheimische Mitarbeiter für die Kinder in Not vor Ort einsetzen.
KINDHEIT - DIE PRÄGENDSTE PHASE DES LEBENS
Im Mittelpunkt von SOS-Kinderdörfer steht das Kind als einzigartiges Individuum. Die zukünftige Entfaltung jedes Menschen wurzelt entscheidend in den Erfahrungen, die er als Kind macht. Die Kindheit prägt die allgemeinen Wertvorstellungen eines jeden so sehr, dass sie meist das ganze Leben hindurch Einstellungen und Handlungen bestimmen. SOS-Kinderdörfer wirkt somit nicht nur positiv auf die Zukunft jedes anvertrauten Kindes ein, sondern beeinflusst auch die Gesellschaft als Ganzes.
DIE PROGRAMME
In den SOS-Kinderdörfern, dem Herzstück der Organisation, finden Kinder, die elternlos sind oder nicht bei ihren Eltern leben können, ein Zuhause. Dort leben sie mit ihren leiblichen und anderen „Haus“-Geschwistern zusammen. Begleitet durch eine SOS-Kinderdorf-Mutter, einen SOS-Kinderdorf-Vater oder SOS-Kinderdorf-Eltern wachsen sie so im geschützten und stabilen Rahmen einer Familie und eines Dorfes auf.
Die SOS-Kinderdörfer unterstützen auch Kinder und ihre Familien in der Nachbarschaft der SOS Kinderdörfer, damit sie zusammen bleiben und Eltern in schwierigen Lebenssituationen in der Lage bleiben, ihren Kindern ein Zuhause zu geben. Dabei werden gerade die Erwachsenen im Umfeld der Kinder für ihre Verantwortung und ihre Gestaltung des Lebensumfeldes der Kinder sensibilisiert und dazu befähigt, einen produktiven Weg zu gehen. Das Ziel der SOS-Kinderdörfer ist es, Kindern möglichst im Rahmen ihrer leiblichen Familie eine sichere Zukunft zu gewährleisten.
FREUNDE UND UNTERSTÜTZER
SOS-Kinderdörfer sensibilisiert Menschen für die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und ermutigt sie dazu, Mitverantwortung für dieses gesellschaftliche Anliegen zu übernehmen.
SOS-Kinderdörfer ist eine einzigartige Identifikations- und Energiequelle: Erinnerungen an die eigene Kindheit und Hoffnung auf eine buntere, herzlichere Welt sind für die UnterstützerInnen und FreundInnen die Hauptgründe ihrer Faszination für die Marke. Hier können sie ihre ureigene Stimme - die Stimme des Kindes – (wieder) entdecken. Die Sehnsüchte und Träume einer glücklichen Kindheit enthalten die Kraft für einen Wandel „zum Besseren“ - den Wandel zu einer kindgerechteren Welt.
60. GEBURTSTAG
1949 entstand das erste SOS-Kinderdorf der Welt. Hermann Gmeiner rief im Frühjahr dazu auf, ein Dorf für elternlose Kinder in Imst zu bauen, woraufhin Tausende SOS-Kinderdorf-Freunde und -Freundinnen ihre Verantwortung wahrnahmen und den Bau von 5 Häusern ermöglichten. Die Geburtsstunde von Imst begründete das heute weltweite Sozialwerk SOS-Kinderdörfer.
Geschichte:
1949: Hermann Gmeiner ruft auf, ein Dorf für elternlose Kinder in Imst/ Österreich zu bauen.
1949-1951: Tausende Freunde der SOS-Kinderdörfer in Österreich nehmen ihre Verantwortung für Kinder in Not wahr und ermöglichen den Bau von fünf Häusern in Imst. Sie folgen dem Aufruf seitens SOS: „Jeder Beitrag zählt!“ und spenden 1 österreichischen Schilling pro Monat.
1952-1962: Die Idee der SOS-Kinderdörfer bewährt sich auch außerhalb der Tiroler und österreichischen Landesgrenzen, ermöglicht durch ein enormes Engagement von Fürsprechern.
1963-1966: Die Idee der SOS-Kinderdörfer erobert die Welt: Das erste außer-europäische SOS-Kinderdorf entsteht in Südkorea. 1966 gibt es in 14 Ländern 28 SOS-Kinderdörfer. Mehr als 2 Millionen Menschen unterstützen die SOS-Idee.
1967-1985: Die SOS-Kinderdorf-Idee breitet sich weiter aus. Neben Dörfern werden Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen und Sozialzentren ins Leben gerufen. Hermann Gmeiner wird mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert. 1986 stirbt Hermann Gmeiner. Helmut Kutin wird neuer Präsident der SOS-Kinderdörfer.
2002: Die SOS-Kinderdörfer bekommen den „Condrad N. Hilton Humanitarian Prize“.
2005: Auf die Tsunami-Katastrophe folgt eine Woge der Solidarität und Mitverantwortung von Menschen in aller Welt. Die Organisation kann besonders die vorhandene Infrastruktur der SOS-Kinderdörfer in Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand sehr effektiv einsetzen. Breite Programme zu Soforthilfe und Wiederaufbau sowie der Bau von 6 neuen SOS-Kinderdörfern in der Region kommen zum langfristigen Einsatz.
2005/2006: SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe bei der Erdbeben-Katastrophe in Pakistan. Soforthilfe mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten, psychologische Betreuung, Familienzusammenführung, Wiederaufbauhilfen und langfristige Hilfsprojekte werden aufgenommen.
2007: Verheerende Überschwemmungen in Bolivien machen 70.000 Familien obdachlos. Die SOS-Kinderdörfer in Bolivien leisten Nothilfe: SOS-Mitarbeiter versorgen in Notcamps Flutopfer mit Lebensmitteln und Medikamenten und betreuen obdachlose Kinder. Überschwemmungen in Indonesien haben Hunderttausende obdachlos gemacht - ein Großteil davon sind Kinder. Die SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe. SOS-Mitarbeiter verteilen Lebensmittel-Pakete mit Kindernahrung sowie Kleidung und Medikamente an Familien.
2008: Zehntausende Menschen fliehen vor dem Krieg in Georgien aus ihren Heimatorten. Die SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe für Flüchtlingsfamilien, die in der Nähe der Kinderdörfer in Nothilfekamps untergebracht werden. Verheerende Wirbelstürme und Überflutungen haben auf Haiti hunderttausende Menschen obdachlos gemacht. Unter den Opfern sind unzählige Kinder, die dringend Beistand brauchen. Die beiden SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe: SOS-Mitarbeiter versorgen hungernde Familien mit Lebensmitteln.
Die o.g. Nothilfe-Programme seit 2005 sind nur einige Beispiele für das Engagement der SOS-Kinderdörfer in Kriesengebieten. SOS-Kinderdörfer kann auf die Präsenz vor Ort durch die SOS-Einrichtungen bauen und leistet Nothilfe mit dem Ziel, Kindern langfristig das Aufwachsen in stabilen Familienverhältnissen zu ermöglichen.
2009: Die SOS-Kinderdörfer feiern ihren 60. Geburtstag: 1949 wurde das erste Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol gebaut.

|