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Verpackung von 1966





Frottee

Produkt: Trocken-Shampoo
Entstehungsjahr: 1966
Unternehmen: Hans Schwarzkopf GmbH & Co.KG, Hamburg
www.schwarzkopf.de



Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Diese paradoxe Forderung machte sich Hans Schwarzkopf zu eigen, als er seinem Unternehmen im September 1911 die Rechte an einer Haarpflege-Erfindung "Zenobia" sicherte, die seit der Jahrhundertwende auf dem Markt war: Das Trocken-Shampoo. Hinter dieser Entscheidung stand sein Bestreben, insbesondere der Damenwelt auch bei der Lösung spezieller Pflege-Probleme behilflich zu sein. Wie alle guten Ideen, war auch diese ganz einfach - und einfach genial. Sie beruht darauf, dass Puder Fett anzieht und aufsaugt, aber mit dem entfetteten Untergrund keine Verbindung eingeht, also leicht zu entfernen ist. Durch Nachfetten wird das Haar strähnig und nimmt der Frisur den Charme frischer, duftiger Perfektion. Entfetten durch Waschen aber hieße: Die ganze Frisur neu aufbauen, mit der ganzen Sorgfalt und dem Zeitaufwand. Zwischendurch FROTTEE ins Haar löst das Problem. Das Puder wird möglichst gleichmäßig über das ganze Haar verteilt, man lässt es kurz einwirken, damit es das Fett restlos aufsaugen kann; dann wird das Haar mit den Händen gut durchfrottiert und ausgebürstet. Das Haar ist hinterher wieder locker und frisch, auch der störende Fettgeruch ist weg und die Frisur sitzt wieder.

Gutes noch besser machen - hieß es 1966, als FROTTEE erstmals auch in einer Aerosoldose angeboten wurde. Weil sauberes Haar immer auch eine Frage des Duftes ist, wurde 1978 neben FROTTEE fresh ein FROTTEE lemon als Spray hergestellt.