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Carl Diercke




Cover von 1883




Cover von 1895




Cover von 1950




Cover von 1957




Cover von 1974




Cover von 1988




Cover von 2008




Diercke

Produkt: Weltatlas
Entstehungsjahr: 1883
Unternehmen: Georg Westermann Verlag GmbH, Braunschweig
www.diercke.de


Diercke – das Synonym für den „Atlas“ schlechthin

1883
: Der erste Diercke erscheint unter dem Titel „Schul-Atlas über alle Teile der Erde“, herausgegeben von Carl Diercke (1842-1913) und Eduard Gaebler (1842-1911). Eine echte Atlas-Innovation sind die 138 so genannten Nebenkarten: Sie veranschaulichen Teilgebiete der Hauptkarten in einem größeren Maßstab oder geben zusätzliche Informationen. Im Vorwort betonen die Herausgeber, „daß die Karten richtig, schön und zweckmäßig sein müssen.“ An diesem Anspruch hat sich bis heute nichts geändert.


1895: Der Diercke erscheint in einer erheblich erweiterten Neubearbeitung unter dem Titel „Diercke. Schulatlas für höhere Lehranstalten“.


1950: Die erste Neuauflage nach dem Krieg erscheint als „Diercke Weltatlas“.


1957: Man legt einen nahezu komplett neuen Diercke, den mittlerweile legendären „Braunen“ mit Goldprägung, vor. Sieben Jahre und die damals enorme Summe von einer Million DM waren für seine Fertigstellung nötig. Der Atlas löst einen Massenansturm aus: Bereits im ersten Jahr muss dreimal nachgedruckt werden. 235.000 Mal geht der Diercke allein 1957 über die Ladentheken. Der „57er“ ist so populär, dass er noch 1990 – obwohl er bereits von zwei Neubearbeitungen abgelöst ist – nachgedruckt wird.


„Auch ein Primus kann besser werden“ (Diercke-Slogan 1974)


1974
: Der neue Diercke Weltatlas spiegelt mit seinen methodischen und inhaltlichen Innovationen die bedeutendste Neuorientierung der deutschen und internationalen Geographie seit den Zeiten Alexander von Humboldts wider. Erstmals erscheint er im bis heute typischen Blau. Außerdem erhält er mit DIN A4 ein neues, schulranzentaugliches Format.


„Diercke – Der Jahrhundertatlas“ (Diercke-Slogan 1983)


1983: Der Diercke Weltatlas feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Das Flaggschiff der Westermann-Kartographie ist inzwischen zu einem Exportschlager geworden und erscheint unter anderem in der Schweiz, in Israel und in Slowenien.


1988: Ein neuer Diercke – ein weiterer Meilenstein. Das Format wird zugunsten einer großzügigeren Darstellung um 2,5 cm verbreitert. Gestaltung und Qualität des Atlas überzeugen dermaßen, dass ihm die Stiftung Buchkunst die goldene Plakette als „eines der schönsten Bücher“ in der Kategorie Schulbuch verleiht.


„Diercke. Setzt Maßstäbe.“ (Diercke-Slogan 2007)


2008: Zum 125-jährigen Jubiläum erscheint eine komplette Neubearbeitung des Diercke Weltatlas, erstmals mit multimedialer Lernumgebung. Im neuen Diercke stecken Millionen von Einzelinformationen – zehn Jahre intensiver Arbeit, an der sich mehr als 200 Personen und Institutionen beteiligt haben.


Der Atlas der Rekorde: Zählt man alle Diercke-Atlanten von 1883 bis heute, so kommt man auf über 300 Auflagen mit ca. 15 Millionen Exemplaren. Es gibt nur ganz wenige Bücher auf der Welt, die über einen so langen Zeitraum so viele Menschen ansprechen.


Der Atlas fürs Leben: Der Diercke Weltatlas hat Generationen nicht nur bis zum Abitur begleitet, als „Atlas fürs Leben“ behält er auch nach Schulzeit und Studium seinen festen Platz im Bücherregal.


Der Atlas schlechthin: Es ist kein Zufall, dass der Diercke zum Synonym für den Begriff „Atlas“ schlechthin geworden ist. Der führende Schulatlas ist das unumstrittene Standardwerk für Geographie. Eine starke Marke, die unzertrennbar mit dem Namen ihres Schöpfers verbunden ist.


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