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Logo von 1926





Firmengründer Andreas Stihl (1896-1973)





Erste tragbare STIHL Zweimann-Benzinmotorsäge (1929)





Werbeanzeige (ca.1930)





Einmann-Benzinmotorsäge BL (1950)





Einmann Benzinmotorsäge Contra (1959)






Werk 2 in Waiblingen-Neustad (1965)






Sprühgerät SG 17 (1969)





Die 1,5 millionste STIHL Motorsäge läuft vom Band (1971)






STIHL entwickelt den weltweit ersten Katalysator für Zweitaktmotoren (1988)





Neues Entwicklungszentrum in Waiblingen/Neustadt (2004)





Eröffnung STIHL China (2006)





STIHL ist die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit (2007)



STIHL

Produkt:
Motorsägen und Zubehör
Entstehungsjahr: 1926
Unternehmen: ANDREAS STIHL AG & Co. KG
www.stihl.de


Die Anfänge

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden Bäume mit Axt oder Zugsäge gefällt und zu den Sägemühlen transportiert. Erst dort übernehmen Maschinen die Arbeit. Der »Vater der Motorsäge« hat eine geniale Idee: eine leichte, von einem Mann tragbare Motorsäge, die den Waldarbeitern in aller Welt ihre schwere tägliche Arbeit erleichtert. Mit technischem Weitblick setzt Andreas Stihl, geboren 1896 in Zürich, seine Idee in die Tat um und schreibt damit ein ganz neues Kapitel in der Jahrtausende alten Geschichte der Säge.

Firmengründung

Die ersten Produkte der 1926 gegründeten Maschinenfabrik A.STIHL in Stuttgart sind Zubehörteile für Dampfkessel. Damit verdient das junge Unternehmen das nötige Geld, um den Bau von  Motorsägen in Angriff nehmen zu können. Schon kurz darauf kommt die erste Elektromotorsäge, eine Weltneuheit, auf den Markt - der Beginn einer rasanten Entwicklung.

Die erste STIHL Benzinmotorsäge

1929
kann Andreas Stihl seine erste Säge mit Benzinmotor vorstellen. Für die Bedienung von STIHLs Baumfällmaschine werden zwar noch zwei Personen benötigt, denn mit 46 Kilogramm ist sie kein Leichtgewicht. Aber ihr leistungsstarker 6-PS-Motor überzeugt. Wie bei der Entwicklung seiner Motorsägen überlässt der junge Unternehmer auch beim Verkauf nichts dem Zufall: In den 30er Jahren reist er zuerst nach Russland, dann in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Kanada. Die Zweimann-Maschine wird zum Verkaufserfolg.

Von Anfang an den Weltmarkt im Blick

Schon Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts fanden die ersten STIHL Benzinmotorsägen ihre Abnehmer nicht nur in Deutschland und in den europäischen Nachbarstaaten, sondern auch in Russland und in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Der Weg zur Contra

Andreas Stihl verfolgt die Entwicklung der Einmann-Benzinmotorsäge konsequent weiter. Die Kriegsjahre und die Zerstörung des Werks in Bad Cannstatt bedeuten dabei einen schweren Rückschlag, doch 1950, wenige Jahre nach dem Neubeginn im Werk Waiblingen, wird die STIHL BL vorgestellt. Mit 16 Kilogramm Gewicht kann sie tatsächlich von einem Mann allein eingesetzt werden. Sein Ziel sieht der Motorsägenpionier jedoch erstmals mit der legendären STIHL Contra erreicht, die Ende der 50er Jahre dn Arbeitsalltag in der Wald- und Forstwirtschaft auf dem ganzen Globus revolutioniert. Mit dieser Säge setzt sich die Motorisierung der Waldarbeit auf der ganzen Welt endgültig durch. Mit der 6 PS starken Contra kann ein Forstarbeiter allein seine Holzproduktion um beachtliche 200 Prozent steigern. Damit geht in den 50er Jahren eine 5000-jährige Epoche zu Ende, in der Baumfällen und Ablängen mit Handsägen harte Knochenarbeit waren.

In Amerika heisst sie »Lightning«

Und das bedeutet Blitz. Eine Erfolgsstory von atemberaubender Geschwindigkeit beginnt. Bereits knapp zwei Jahre später verlässt die STIHL Contra mit der Seriennummer 200.000 das Werk. Der Bedarf macht für die damalige Zeit Undenkbares möglich: 1961 werden Frachtflugzeuge gechartert, um mit der Nachfrage aus den USA und Kanada Schritt zu halten. Heute ist Nordamerika der wichtigste Markt für STIHL Produkte.

Export in über 100 Länder

1965
produziert STIHL jährlich 130.000 Motorsägen, die in über 100 Länder verkauft werden. Damit steigt STIHL zum drittgrößten Motorsägenhersteller der Welt auf.

Weltweiter Erfolg und weltweite Vernetzung

Anlässlich des 40. Firmenjubiläums im Jahr 1966 folgen 50 amerikanische STIHL Handelspartner der Einladung, den Stammsitz in Waiblingen zu besuchen. Seither finden regelmäßig Treffen mit Vertriebspartnern aus der ganzen Welt statt. Neue Impulse werden dabei gegeben und zukunftsweisende Entwicklungen angestoßen.

Wegweisende Entwicklungen

Arbeitskomfort und Sicherheit gehören genauso zu den Erwartungen an eine Motorsäge wie geringes Gewicht und hohe Leistung. Zu den Meilensteinen der Motorsägengeschichte zählen bis Anfang der 70er Jahre das STIHL Antivibrationssystem, das die vom Motor ausgehenden Schwingungen wirkungsvoll dämpft, die elektronische Zündanlage für zuverlässigen Start und optimale Verbrennung, die Oilomatic-Sägekette mit Selbstschmiereffekt und die QuickStop-Kettenbremse, die beim Hochschlagen der Maschine die Sägekette in Bruchteilen einer Sekunde zum Stillstand bringt.

Die Motorsägenmarke Nummer 1 heisst STIHL

1971
, zwölf Jahre nach Einführung der Contra, werden STIHL Motorsägen häufiger gekauft als jede andere Motorsägenmarke. Und dank der international anerkannten Qualität und des vorzüglichen Service bleibt es dabei: auch heute, über 35 Jahre später, ist STIHL immer noch die Nummer 1 - weltweit.

1973: Todesjahr von Andreas Stihl

Der Vater der Motorsäge hat sein Lebensziel erreicht: durch seinen unermüdlichen Einsatz ist die Waldarbeit leichter und wirtschaftlicher geworden. Seinen Unternehmer- und Erfindergeist und seinem technischen Know-how verdanken Waldarbeiter auf der ganzen Welt den sozialen Aufstieg von schlecht bezahlten Tagelöhnern früherer Jahre zu anerkannten Facharbeitern.

1988: die erste Motorsäge mit Abgaskatalysator

Ein großer Schritt auf dem Gebiet der Umweltverträglichkeit gelang STIHL 1988: der Katalysator für Motorsägen reduziert den Anteil der schädlichen Kohlenwasserstoffe um bis zu 80 Prozent. Die STIHL 044 C kommt als erste Motorsäge mit diesem Abgaskatalysator auf den Markt. Unter der Bezeichnung STIHL MS 440 C wird sie als echte Universalsäge heute noch allen Anforderungen gerecht, die bei der Waldarbeit an eine Motorsäge gestellt werden: mit einer Leistung von 4 KW (5,4 PS) besitzt sie die nötige Kraft zum Baumfällen und mit einem Gewicht von 6,2 Kilogramm lässt sie sich zugleich leicht und handlich beim Entasten führen. Für ihre lange Marktpräsenz erhielt die Hochleistungssäge im Jahr 2002 den »Busse Longlife Design Award«, eine Auszeichnung für Produkte, die über viele Jahre ihren Wert und ihre Funktionalität behalten.

2007:  Weltweit vertrauen Menschen auf STIHL Produkte

Heute erleichtern STIHL Produkte den Menschen in über 160 Ländern der Welt die Arbeit. Mit 27 eigenen Vertriebsgesellschaften ist STIHL mit Stammsitz im süddeutschen Waiblingen in den wichtigsten Absatzmärkten vertreten. Im Jahr 2000 erwirtschaftete die STIHL Gruppe einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro. Davon wurden über 80 Prozent außerhalb Deutschlands erzielt - STIHL ist ein echter Global Player. Revolutionäre Technik und neue Verfahren, die STIHL zur weltgrößten Motorsägenmarke gemacht haben, sind erfolgreich auf andere technische Spitzenprodukte übertragen worden: Motorgeräte für die Grünpflege wie Motorsensen und Heckenscheren, aber auch Reinigungssysteme, Bau- und Bohrgeräte. Dadurch konnten immer neue Kundensegmente erschlossen werden. Wenn es um die Arbeit im grünen Bereich geht, ist STIHL heute überall auf der Welt ganz vorne mit dabei.

STIHL - international ein Synonym für Spitzentechnik

Den Ruf als Hersteller technischer Spiteznprodukte erwarb sich STIHL weltweit auch durch fast 1000 Patente, die im In- und Ausland eingetragen oder angemeldet sind. Deutlich mehr als die Hälfte aller STIHL Patente werden in der Serienproduktion eingesetzt.

Die Welt braucht neue Idee - STIHL arbeitet daran.


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