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Arzneimittel aus der Anfangszeit der Weleda AG




















Das Erkältungsmittel Infludo

in den 50er Jahren

 


















Bis 1956 befand sich der Weleda Heilpflanzengarten direkt neben

den Produktionsgebäuden in

Schwäbisch Gmünd

























Weleda Heuschnupfenspray

von 2006

 





















Großflächenplakat im Stuttgarter Hauptbahnhof







Produktneueinführung 2010:

Weleda Globuli


Weleda

 

Produkt: Arzneimittel

Entstehungsjahr: 1921

Unternehmen: Weleda AG Schwäbisch Gmünd

www.weleda.de

www.weleda.com

 

Weleda – Arzneimittel im Einklang mit Mensch und Natur

 

Im März 1920 hält Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, den ersten 20tägigen Medizinerkurs. Darin gibt er eine Fülle von Anregungen und Hinweisen für eine neue, erweiterte Medizin. Die anthroposophisch-medizinische Bewegung wird geboren. Im Frühsommer 1921 eröffnet Steiners Weggefährtin Dr. Ita Wegmann im schweizerischen Arlesheim das „Klinisch-therapeutische Institut“, die heutige Ita Wegmann Klinik. In unmittelbarer Nachbarschaft dazu beginnt Dr. Oskar Schmiedel in seinem Labor mit der Herstellung der dafür benötigten Arzneimittel.

 

Zeitgleich entstehen die deutschen Wurzeln der Weleda AG: das Unternehmen „Der Kommende Tag AG zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte“ und das „Klinisch-therapeutische Institut“ in Stuttgart. Etwa 50 Kilometer östlich von Stuttgart, in Schwäbisch Gmünd, wird ein Grundstück als zukünftiger Ort für die Herstellung von Arzneimitteln und kosmetischen Präparaten erworben. Im Frühjahr 1921 beginnt dort die fabrikmäßige Produktion. Ende 1922 umfasst das Sortiment schon 120 verschiedene Präparate.

 

1924 werden der deutsche und der schweizerische Heilmittelbetrieb zu einer neuen Firma mit dem Namen „Internationale Laboratorien AG (ILAG)“ zusammengefasst. Auf Anregung Rudolf Steiners erhält das junge Unternehmen den Namen Weleda, der 1928 markenrechtlich eingetragen wird. Er geht zurück auf eine altgermanische Heilpriesterin, die schon der römische Geschichtsschreiber Tacitus erwähnte. Auch das unverkennbare Logo von Weleda entsteht in der ersten Hälfte der zwanziger Jahre in einer Handzeichnung Rudolf Steiners: Um den Äskulapstab windet sich eine Schlange, Sinnbild von Verjüngung und Heilkunst. Eine gebende und eine nehmende Geste legen sich um den Stab, und bringen dadurch den medizinischen und sozialen Impuls von Weleda zum Ausdruck.

 

Darin spiegelt sich das Selbstverständnis der integrativen Anthroposophischen Medizin wider. Natur- und geisteswissenschaftliche Erkenntnisse fließen ein in Präparate, die den Patienten in die Lage versetzen, die Krankheit aus eigener Kraft zu überwinden und gesund zu bleiben. Sie helfen, das Gleichgewicht der Prozesse im Körper wieder herzustellen und zu bewahren. Dabei spielt nicht nur die stoffliche Qualität der pflanzlichen, tierischen, mineralischen und metallischen Ausgangssubstanzen eine Rolle. Auch die Biografie der Rohstoffe, ihre Herkunft und die Art und Weise ihrer Verarbeitung zeichnen die hohe Qualität der Weleda Arzneimittel aus.

 

1956 wird in Schwäbisch Gmünd ein neuer Heilpflanzengarten angelegt. Mit 20 Hektar Fläche wächst er im Laufe der Zeit zum größten biologisch-dynamischen Heilpflanzengarten Europas heran. 260 Pflanzenarten werden dort in biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise kultiviert. Seltene Arzneimittelpflanzen wie etwa Augentrost (Euphrasia officinalis) und Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) werden in Kultur genommen.

 

Seit 1976 wirkt Weleda in der Deutschen Homöopathischen Arzneimittel-Kommission maßgeblich an den Arzneibuch-Monografien des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) mit. Der Großteil der darin aufgeführten mineralischen, wärmebehandelten und rhythmisch behandelten Arzneimittel geht auf Weleda zurück.

 

In den 80er und 90er Jahren wächst in der Bevölkerung das Bewusstsein für gesundes Leben und damit die Nachfrage nach den sanften, natürlichen Weleda Arzneimitteln. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Jahren öffnet sich Weleda einem größeren Kundenkreis. Präparaten zur Behandlung von allergischen Reaktionen und stress- oder erkältungsbedingten Beschwerden vertraut eine wachsende Zahl von Menschen. Parallel dazu vertieft sich die Zusammenarbeit der internationalen Weleda Gesellschaften in aller Welt und schafft dadurch Synergien in der Marktbearbeitung.

 

So führt das Unternehmen 2008 erstmals eine große Kampagne in der Außenwerbung durch, die den Bekanntheitsgrad der Marke Weleda und der beworbenen Produkte merklich steigert. Über 300 Großflächenplakate in Bahnhöfen, zahlreiche Citylight-Plakate in deutschen Großstädten und Anzeigen auf den Titelseiten der Reiseplaner in bis zu 150 Zugverbindungen pro Monat bewerben ein Arzneimittel gegen Erkältung und grippale Infekte sowie ein Arzneimittel gegen Stress und Erschöpfung

 

Anfang 2010 führt Weleda in Deutschland zwölf Einzelmittel als Globuli in je drei Potenzen auf dem Markt ein. Damit erfüllt das Unternehmen den Wunsch zahlreicher anthroposophischer Ärzte und Verbraucher nach einer Erweiterung des Streukügelchen-Sortiments in der bewährten Weleda Qualität. Heute ist Weleda der der weltweit größte Hersteller von Arzneimitteln der anthroposophischen Therapierichtung.

 

 

 

 


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